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Käsesorten

Käse wird in vielen Ländern der Erde produziert und so gibt aus verschiedenste Rezepturen der Herstellung. Nur so kann man von einer so enormen Vielfalt dieses Nahrungsmittels profitieren.

Wichtig bei der Herstellung der verschiedenen Käsesorten ist der Grundbestandteil Milch, durch den dann letztlich auch hauptsächlich die Sorte mit bestimmt wird. So wird etwa häufig die Kuhmilch, Ziegenmilch oder auch Schafsmilch zur Herstellung verwendet. Hinzu kommen dann Dinge wie Kulturen, die in der Vorbehandlung eine wichtige Rolle spielen, der generelle Herstellungsprozess und Zusätze wie etwa Gewürze oder Salz. All das macht eine bestimmte Käsesorte zu dem, was sie ist.

Es gibt auch Käsesorten, die nach dem Wassergehalt eingeteilt werden. So hat der Frischkäse einen Wassergehalt über 73%. Zu den Frischkäsen gehören beispielsweise Ricotta oder Hüttenkäse. Der Weichkäse, zu dem etwa Brie, Camembert und Feta zählen, hat hingegen schon wieder einen geringeren Wassergehalt von 67%. Gefolgt werden diese Sorten von Sauermilchkäse (60-73%), z.B. Harzer Käse, halbfesten Schnittkäse, z.B. Butterkäse mit 61-69%, Schnittkäse, z.B. Edamer, Gouda und Tilsiter mit 54-63% und Hartkäse, der einen Wassergehalt von nur 56% hat und zu dem beispielsweise Parmesan, Emmentaler oder Pecorino gehören.

Eine Einteilung der Käsesorten kann auch nach dem Fettgehalt erfolgen. So ist hier der Anteil von Trockenmasse ein wichtiger Kriterium, denn enthält ein Käse mehr Wasser und weniger Trockenmasse, so ist er auch nicht so fetthaltig. Demzufolge besitzt der Frischkäse einen geringeren Fettanteil als beispielsweise der Hartkäse.